Das Erstellen von Zeitraffer-Filmen (time lapse movies) ist eine nette Spielerei, die mit relativ wenig Aufwand umzusetzen ist. Die Voraussetzung ist natürlich eine große Anzahl an Fotos. Pro Sekunde fertigen Film benötigt ihr 25 (PAL) oder 30 (NTSC) Bilder.
Wie kommt man die Bilder? Fast jede Kamera ist in der Lage Serienaufnahmen in zeitlich definierten Abstand (1, 2, 5, 10, 60 Sekunden) durchzuführen. Entweder von Haus aus (Nikon) oder mit Zubehör (Canon). Natürlich braucht es dafür keine hochwertige DSLR sein. Wer also Angst vor einem zu schnellen Verschleiß hat kann auch zu anderen Kameras greifen. Ich nutze für diesen Zweck ein Go Pro HD. Sie hat nicht nur den Vorteil, dass sie recht klein ist, sondern mit dem entsprechenden Gehäuse ist sie auch absolut wasserdicht und stoßfest. Sie kann damit auch im harten Outdoor-Einsatz genutzt werden. Nun ja, genau genommen wurde sie dafür konzipiert.
Wie geht es mit den Bildern weiter? Der komfortabelste Weg ist, diese Bilder nun in Lightroom zu importieren und vorzubereiten. Mit Lightroom kann man bequem eine Dia-Show erstellen, die auch als Film exportiert werden kann. Ein paar Vorgaben erleichtern auch hier das Leben, damit Lightroom in die Lage versetzt wird, eine Dia-Show mit Umblendzeit kleiner einer Sekunde zu erstellen. Gerade bei längeren mehrstündigen Aufnahmen oder Aufnahmen mit recht recht deutlichen Hell-Dunkel-Unterschieden reicht Lightroom alleine nicht aus. Wegners kostenlose Software LRTimelapse (http://lrtimelapse.com/) gibt es für Mac und Windows und hilf hier weiter. Schaut euch die wirklich hilfreichen Tutorials unter http://gwegner.de/zeitraffer/ an!
Und hier sind meine beiden ersten Zeitraffer-Filme, die ich mit der beschriebenen Methode erstellt habe. Jediglich Titel und Abspann habe ich noch mit iMovie hinzugefügt.
On A Night Out
Daily Madness